MANDRAGORA

Als Liebes- und Fruchtbarkeitszaubermittel wurden Extrakte der Mandragorawurzel bereits vor rund 3.500 Jahren erwähnt. Auch die griechische Liebesgöttin Aphrodite trug den Beinamen Mandragoritis, Herrin der Mandragora. Bis ins 20. Jahrhundert wurde in Griechenland von jungen Männern die Wurzel noch als Liebes-zauber getragen. Wirkstoffe der Frucht sind die Alkaloide Atropin und Skopolamin. Diese Kombination führt eigentlich eher zu einer betäubenden Wirkung, die bei Überdosierung tödlich wirkt. Aber in genügend niedriger Dosierung mag die Kombination auch entspannend und enthemmend wirken, wobei es dabei auch sicherlich auf die Erwartungshaltung des Konsumenten ankommt.