KATH
In Abessinien und im Jemen ist der Genuß von Kath-Tee und auch das Kauen der Kath-Blätter noch heute weit verbreitet. Als Rauschmittel wurde es gegen 1300 das erste Mal erwähnt.
Frisch geschnittene Zweige des Strauches werden täglich auf dem Markt feilgeboten und die Blätter meist in Männerrunden gekaut. Wichtigster Wirkstoff des Kath oder Quath ist das Cathin. Das Mittel wirkt stark euphorisierend und stimulierend.
Hungergefühle werden zurückgedrängt, Arbeiten und Reden fallen rein subjektiv leichter. Der häufige Mißbrauch in diesen Ländern führt zu Schlaflosigkeit, Nervosität und greift stark die Magenschleimhäute an.