Einige Gedanken über den Tellerrand hinaus.

Grundsätzlich lässt sich sagen, das das Umsteigen auf Rauchen oder Sneefen Dich vor der Gefahr einer Uberdosis oder einer spritzbedingten Infektionskrankheit wohl am besten schützt, wenn Du den Drogenkonsum nicht einstellen kamst oder möchtest. Auch braucht man/frau nicht mehr die ganzen leidigen Utensilien. die einen sofort als Fixer/in ausweisen, mit sich herumzuschleppen. Eine Sorge weniger. In den Niederlanden z.B. rauchen und sneefen die meisten Drogenkonsument/innen ihr Dope (ca. 70%).

Wir wissen aber auch, das das dort nur deshab möglich ist, weil dort eine liberalere Drogenpolitik die Dope-Preise in erschwinglichen Grenezen gehalten hat. Was heißen soll, das risikoärmere Konsumformen wohl erst dann wirklich realistisch werden, wenn der repressive Druck auf drogengebrauchende Menschen, der die Preise in die Höhe treibt, beendet wird.

Der Notruf

Wir alle kennen das Problem mit dem Notruf. Kommt die Polizei gleich mit? Bisher haben wir sehr unterschiedliche Rückmeldungen zu diesem Thema bekommen, und können deshalb auch nicht genau sagen, wie das im Regelfall gehandhabt wird. Wir können aber sagen, daß in anderen Städten schon Absprachen zwischen Polizei und Junkie-Bünden gelaufen sind, bei Drogennotfällen keine Polizei mehr mitzuschicken.
Da wir aber jetzt schon mit Arbeit überladen sind, kann das noch länger dauern. Unser Vorschlag, kommt vorbei und helft dabei mit!

Unsere Bitte: Lasst die Leute nicht einfach liegen und helft Euch gegenseitig, selbst wenn es schon andere Menschen oftmals nicht tun wollen.