Hallo Leute Ein Leben als Junkie ist noch immer so ziemlich das riskanteste, was man/frau sich so vorstellen kann. Schmutziges Dope, polizeiliche Verfolgung, unsterile Spritzen, mangelndes Wissen in der Allgemeinbevölkerung und vieles mehr, machen das Leben auf der Drogenszene noch immer zu einem ständigen Drahtseilakt zwischen Leben und Tod.
Wir, die Leute von der Lüneburger Drogenselbsthilfe (Anm. des webmaster: und ich ;-). setzen uns ein für die Verbesserung der Lebensbedingungen drogengebrauchender Menschen. Denn wir haben bis heute nicht verstanden, was einen Menschen, der Heroin oder andere illegale Drogen konsumiert, zum KRIMINELLEN, zum VERBRECHER macht. Wir haben noch immer nicht kapiert, warum eine Verbotspolitik Menschen, die die "falsche" Droge konsumieren, dazu zwingt, ihre Spritze im urinbespritzten Bahnhofsklo zu reinigen, und dort unter Umständen - die wohl kaum als menschenwürdig zu bezeichnen sind - elend zu sterben.
Da es aber doch einige Möglichkeiten gibt, sein Leben und seine Gesundheit beim täglichen Drücken zu schützen und die Risiken möglichst gering zu halten, stellen wir Euch diese in in Form dieser Heftchen vor. Wir tun dies in der Hoffnung, daß so vielleicht einige mehr von uns trotz unmöglichster Lebensumstände die Zeit des Drogengebrauchs mit möglichst geringen gesundheitlichen Folgeschäden überleben werden.
Es grüßen Euch die Junkies, Ehemaligen und Substituierten der Lüneburger Drogenselbsthilfe