Das bei Menschen die Entziehungserscheinungen bei plötzlicher Unterbrechung eines langzeitigen Haschischgenusses nicht deutlich werden, liegt an der Tatsache, daß der Cannabiswirkstoff THC nur sehr langsam im Gehirn abgebaut wird. Im übrigen verengt THC, abhängig von der Dosis, die Pupillen der Augen, wodurch die Sehfähigkeit in der Dämmerung und bei Nacht graduell eingeschränkt sein kann. Das ist ein Vorgang, bei dem THC auf das vegetative Nervensystem einwirkt.
Nach diesen neuesten Erkenntnissen sollte davon ausgegangen werden, daß Haschisch im Zentralnervensystem ähnliche Schädigungsqualitäten hat wie Heroin, Kokain und andere Rauschgifte. (Anm. des Webmaster: Diese Bemerkung ist wissenschaftlich nicht belegbar!)
Rechts sind man Formen der Haschisch Endprodukte:
Platten, Kugeln und Stangen. Die fast schwarze Färbung lässt die Herkunft aus fernöstlichen Ländern erkennen. In Afghanistan, Nordindien, Pakistan und Nepal gedeihen die intensivsten Sorten mit hohem Cannabinol Anteil.![]()
Lothar Hans Schreiber Dr. jur. Dr. med. Lothar Hans Schreiber ist Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe.